Rostock für den Kohleausstieg!

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Am 17. November informierte Greenpeace Rostock über den Kohleausstieg und ermunterte Rostocker*innen, sich auf einem Banner für die Klima-Demo in Berlin zu verewigen.

Während wir alle gespannt auf die Demonstration in Berlin warten, wollten wir natürlich nicht untätig herumsitzen.

Deswegen gab es am Samstag in vielen Städten gleichzeitig Info-Veranstaltungen, bei denen sich Menschen zum Klimawandel und zum Kohleausstieg informieren konnten. Um 11.55 Uhr – also 5 vor 12 – machten Aktivisten mit Töpfen Lärm, um auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes hinzuweisen. Hier in Rostock haben wir ja sogar eines der stark klimaschädlichen Steinkohlekraftwerke vor der Nase. Obwohl es für den Strombedarf rein rechnerisch gar nicht mehr nötig ist, beziehen viele Rostocker*innen über die Stadtwerke ihre Fernwärme von diesem schmutzigen Kraftwerk. Deswegen sagen wir: Abschalten 2025 – dann läuft der Fernwärmeliefervertrag zwischen den Stadtwerken Rostock und dem Kraftwerksbetreiber aus. Das ist der perfekte Zeitpunkt für einen großen Schritt in Richtung Klimaschutz.

So wurden auch einige Rostocker*innen stutzig, als sie den Heizkörper mit der gebastelten Kohle daneben sahen. Der Zusammenhang ist vielen nicht klar – nicht zuletzt, weil die Stadtwerke Rostock auch mit dem Greenwashing-Slogan werben "Jeder neue Fernwärmekunde ist aktiver Klimaschutz". Das stimmt natürlich nicht und deswegen zeigen wir den Rostocker*innen auf, wen sie da eigentlich für was bezahlen.

Dabei gab es die Möglichkeit, sich auf unserem Banner, das wir mit zur Demo bringen werden, zu verewigen. Viele Rostocker*innen nahmen die Gelegenheit wahr und so können wir ihre Botschaft bald auch bis nach Berlin tragen.

Wer jetzt noch überlegt, am 01. Dezember mit nach Berlin zu fahren: Schließt euch uns an! Wir fahren mit Gruppentickets, dadurch wird es dann für alle billiger.

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